Küste an der Atlantikküste

Mit dem Womo in Frankreich die Atlantikküste entlang – Entdecken Sie die 4 schönsten Regionen

Salut Frankreich! Frische Meeresluft, verträumte Küstendörfer, Renaissance Bauten und natürlich ein Glas Merlot. All das und vieles mehr finden Sie, wenn Sie mit dem Womo in Frankreich die Atlantikküste entdecken. Längs der französisch spanischen Grenze, setzt sich die Atlantikküste Frankreichs aus vier Regionen zusammen. Der Normandie, im Nordsüden des Landes, folgen weiter in Richtung Süden die Bretagne, Pays-de-la-Loire und Nouvelle-Aquitaine. Auf der insgesamt 3000 km langen Strecke gibt es einiges zu entdecken. Wir verraten Ihnen zahlreiche Tipps und was Sie während Ihres Urlaubs mit dem Wohnmobil in Frankreich nicht verpassen sollten.

Die Normandie

Zu den Highlights von Frankreich zählt definitiv die Normandie. Machen Sie sich selbst ein Bild von den mächtigen Kalkfelsen, noblen Seebädern und malerischen Landschaften.

Kalkfelsen der Normandie

Mont-Saint-Michel

Bei Urlaubern stets beliebt ist der Mont-Saint-Michel. Das imposante Kloster thront auf einer Felseninsel im Meer und gehört mit seiner Bucht seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mit jährlich mehreren Millionen Touristen im Jahr, zählt das Kloster zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Frankreich. Hier heißt es: Leben im Rhythmus der Gezeiten. An der Küstenlandschaft gibt das zurückweichende Meer und das Zusammenspiel von Ebbe und Flut eine faszinierende Welt frei.

Unser Tipp: Aufgrund der außerordentlichen Beliebtheit des Kosters, gestaltet sich die Suche in punkto Campingplätze und Stellplätze in der unmittelbaren Umgebung eher schwierig. Beginnen Sie den Tagesaufflug aus diesem Grund möglichst früh, sodass Sie Nachmittags noch genügend Zeit haben, um einige Kilometer weiter hinaus zu fahren und einen ruhigeren Stellplatz zu finden.

Veules-les-Roses

Verträumte Dörfer dürfen zu einem Urlaub in Frankreich nicht fehlen. Besuchen Sie den kleinen Fischerort Veules-les-Roses in der Nähe von und entdecken Sie die verträumten Reetdachhäuser mit Fachwerk und typisch normannischen Steinhäuser. Viel fotografiert sind auch die engen Straßen entlang des Flusses und die historischen Wassermühlen.

Die Bretagne

Die Bretagne ist insgesamt etwas naturbelassener, wilder und schroffer. Der Atlantik-Vibe kommt hier vollkommen zur Geltung. Optimale Rahmenbedingungen für eine Tour mit dem Wohnmobil.

Typischer Leuchtturm an der französischen Atlantikküste

Île de Sein

Vom westlichen Zipfel Frankreichs, dem Pointe du Raz, geht Ihre Route weiter in das Städtchen Audierne, wo Sie für einen Tag das Wohnmobil stehen lassen. Am Hafen wartet bereits die Personenfähre auf Sie, welche die Île de Sein als Ziel hat. Diese ist zwar nicht die größte Insel des Atlantiks, jedoch steht sie insbesondere für Ruhesuchenden hoch im Kurs. Da die Insel auto- und für Touristen sogar fahrradfrei ist, eignet sie sich wunderbar, um zu entschleunigen und um den Alltag hinter sich zu lassen. Das Meer hier ist allgegenwärtig und mit allen Sinnen wahrnehmbar.

Pointe de la Torche

Surfen ist eines der Top Aktivitäten am Atlantik. Die Landspitze Pointe de la Torche zählt zu dem beliebtesten Surfer Spots in der Bretagne. Die Bedingungen eignen sich insbesondere für Anfänger, da es weder starke Strömungen noch scharfkantige Felsen gibt. Die Wellen sind ideal und bieten auch erfahrenen Wellenreitern viel Vergnügen.

Unser Tipp: Die Bretagne hat die größte Leuchtturmdichte der Welt. Kein Wunder bei den vielen steilen Felsen, Klippen und vielen Inseln. Aus diesem Grund, sollte man sich einen Leuchtturm zumindest aus der Nähe ansehen und ein hübsches Foto zur Erinnerung knipsen. Der Campingplatz Camping Lighthouse Island Virgin bietet schöne Stellplätze für Ihr Wohnmobil mit Blick auf den Leuchtturm Phare de l’Île Vierge. Wer sich hier auf einem der 12 Plätze einquartiert, genießt ein einmaliges Panorama und entspannendes Wellenrauschen.

Die Pays-de-la-Loire

Unterhalb der Bretagne ist die Region Pays-de-la-Loire gelegen. Kultur- und Naturreichtum liegen hier nah bei einander und warten nur darauf, mit dem Wohnmobil entdeckt zu werden.

Fischerdorf in Pays-de-la-Loire

Côte de Lumière

Mit rund 2500 Sonnenstunden jährlich, ist die Côte de Lumière, welche mit „Küste des Lichts“ übersetzt werden kann, die sonnenreichste Gegend der französischen Atlantikküste und darf auf einer Reise durch Frankreich mit dem Wohnmobil nicht fehlen. Zahlreiche Strände bieten die Möglichkeit zum Sonnenbaden, Schwimmen und Entspannen. Zur Côte de Lumière gehört unter anderem die Ortschaften Beauvoir-sur-Mer und Notre-Dame-de-Monts. Wenn Sie mit dem Wohnmobil in Frankreich unterwegs und an Badeorten mit friedlichem Ambiente interessiert sind, sollten diese Fischerdörfer definitiv von Ihnen als Ziel eingeplant werden.

Zu den beliebtesten Stellplätzen zählt der Campingplatz Le Pin Parasol. Dieser verfügt über 230 Stellplätze und ein sehr umfangreiches Freizeitangebot. Neben einem Badebereich, welcher mehrere Innen- und Außenbecken, einen Aquafun-Park für Kinder und ein Wellnesscenter umfasst, steht ein Restaurant, ein Supermarkt und zahlreiche weitere Serviceleistungen zur Verfügung.

Nantes

Nantes liegt im Südwesten Frankreichs, ist knapp 55 Kilometer vom Atlantik entfernt und die Hauptstadt der Region Pays-de-la-Loire. Genießen Sie hier die französische Lebensart. Schlendern Sie durch die Gassen der Altstadt und statten Sie dem Château des ducs de Bretagne einen Besuch ab. Das Schloss, welches in keinem guten Reiseführer fehlen darf, ist von einer weitläufigen Anlage umgeben und bekannt als ehemalige Residenz der bretonischen Herzöge.

Ein absolutes Muss ist das künstlerische Projekt Les Machines de l’île, welches auf der Insel in der Loire zu finden ist. Auf dem ehemaligem Werft-Gelände wurde eine Attraktion mit riesigen mechanischen Tier-Objekten erschaffen und soll in Zukunft zu einem Freizeitpark ausgebaut werden. Lassen Sie sich von der magischen Atmosphäre verzaubern und bestaunen Sie die Hauptattraktion, den Grand Elephant.

Die Nouvelle-Aquitaine

Sie ist die südlichste Region der Atlantikküste und zeitgleich die größte Frankreichs. Die riesige Fläche lässt sich flexibel mit dem Wohnmobil entdecken.

Dune du Pilat

Bordeaux uns seine Küstenregion

Bordeaux ist das größte Weinbaugebiet Frankreichs mit geschützter Herkunftsbezeichnung. Wer einen Eindruck über das Thema bekommen möchte, sollte definitiv dem Museum „La Cité du Vin“ einen Besuch abstatten. Die Architektur des Museum beeindruckt mit harmonischen Linien sowie runden Formen und soll an die Bewegung des Weins in einer Weinkaraffe erinnern. Neben der Besichtigung der Ausstellung, wird eine informative Weinverkostung angeboten.

Wenn Sie schon einmal in Bordeaux sind, können Sie den Städtetrip mit einem Tag am Strand verbinden. Der Küstenstreifen „Côte d’Argent“ bietet optimale Bedingungen für einen gelungenen Strandurlaub und ist nur circa eine Stunde von Bordeaux entfernt. Das Besondere an diesem Abschnitt der französischen Atlantikküste ist der schimmernde Sand, welcher aufgrund des Jahrtausende langen Abriebs von Muscheln entstanden ist. Übersetzt bedeutet „Côte d’Argent“ aus diesem Grund „Silberküste“. Gleichzeitig setzt sich mit dem Duft der Pinien in der Nase, direkt eine ganz andere Atmosphäre ein.

Hier finden Sie auch die größte Wanderdüne Europas. Die „Dune du Pilat“ ist mit 2,9 km Länge, 615 m Breite und bis zu 110 m Höhe eine wahre Naturerscheinung. Sie werden begeistert sein von der Weite und der Natur, die sich um Sie herum ausbreitet, wenn Sie die Düne erkunden.

La Rochelle

In La Rochelle angekommen, führt kein Weg am alten Hafen vorbei. Starten Sie von hier aus Ihren Städtetrip und genießen Sie traditionelle Gerichte mit Austern, für die die Stadt berühmt ist. Von hier aus erreichen Sie folgende Sehenswürdigkeiten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten:

  • Das alte Fischerviertel Saint Nicolas, welches heute vor allem für seine Künstlerszene bekannt ist
  • Die „Carrelets“ – Traditionelle Fischerhütten auf Stelzen
  • Im Aquarium 600 Tierarten und 12000 Meerestiere entdecken

Das Baskenland

Im südlichsten Teil der Atlantikküste ist das Baskenland gelegen. Der Kontrast zwischen der Küste und dem Hinterland des Landstrichs ist sehr stark. Der Küstenstreifen „Côte Basque“ ist stark besiedelt und sehr touristisch. Gehobene Restaurants und Sterne-Hotels sind hier zu Hause. Die Stadt Biarritz ist beispielhaft für die Badeorte an der atlantischen Küste. Neben der breiten Strandpromenade, ist die Stadt für ihre Architektur der Belle Époque berühmt. Unser Tipp: Setzten Sie sich an ein Strandcafé, bestellen Sie ein Stück Gâteau Basque und beobachten Sie die Surfer beim Reiten von meterhohen Wellen.

Im Landesinneren hingegen gibt es Landwirtschaft, kleine Dörfer und traditionelle Häuser. Die Route durch die Landschaft des Baskenlandes ermöglicht unvergessliche Aussichten vom Wohnmobil aus sowie abgelegene Campingplätze, die Ruhe und Erholung versprechen,

Die Atlantikküste mit dem Wohnmobil oder Camper: Hilfreiche Tipps und Informationen

Die Anreise mit dem Wohnmobil und Maut

Frankreichs Atlantikküste erreichen Sie mit dem Wohnmobil oder Camper innerhalb von 12 bis 16 Stunden – abhängig davon, von welchem Standort Sie losfahren. Von Nord- und Mitteldeutschland aus, erfolgt die Anreise über Belgien in Richtung Paris. Haben Sie die Hauptstadt hinter sich gelassen, wählen Sie die entsprechende Autobahn, welche Sie entweder an die Ortschaften der nördlichen oder südlichen Atlantikküste Frankreichs bringt. Kommen Sie aus Süddeutschland, dann fahren Sie geradewegs nach Frankreich, meist über die A8. In Frankreich angekommen, geht Ihre Reise in das gewünschte Gebiet weiter.

Frankreich verfügt über ein sehr dichtes und gutes Straßennetz, was die Erreichbarkeit der einzelnen Städte und Dörfer überaus vereinfacht. Die Benutzung der meisten Autobahnen ist gebührenpflichtig. Die Berechnung der Mautgebühren erfolgt nach den gefahrenen Kilometern und wird an den Mautstationen gezahlt. Zusätzlich gibt es seit Juli 2016 in einigen Städten die Umweltzonen-Verordnung. Möchten Sie nach Paris reisen, benötigen Sie eine Umweltplakette.

Empfohlene Reisezeit und das Wetter

Der Atlantik und seine Küstenregionen sind für moderate Temperaturen und eine frische Briese bekannt. Wer sich also nicht unbedingt an Temperaturen über 30 Grad erfreuen kann, ist hier bestens aufgehoben. Während die Wintermonate von kühlen Temperaturen um die 5 Grad geprägt sind, laden die Monate Mai bis Oktober mit durchschnittlichen 20 Grad und 8 Sonnenstunden pro Tag zum entspannten Stadtbummel ein. Der August bietet mit angenehmen 25 Grad hingegen die vergleichsweise besten Bedingungen zum erholsamen Sonnenbaden und Wasservergnügen im Meer ein. Die mittleren Wassertemperatur beträgt in den Sommermonaten erfrischende 18 Grad.

Bedenken Sie jedoch bei Ihrer Urlaubsplanung, dass in Frankreich die Sommerferien stets zwischen Juli und August gelegen sind. In der Hauptsaison sind somit sowohl ausländische als auch einheimische Touristen anzutreffen. Insoweit Sie folglich nicht an die Schulferien gebunden sind, bietet sich der Juni und der September hervorragend für Ihren nächsten Campingurlaub an. Die Wetterbedingungen ermöglichen sowohl das Erholen an den Sandstränden als auch das Erkunden der kulturreichen Städte.

Womo Frankreich Atlantikküste

Camping entlang der Atlantikküste

Frankreichs Atlantikküste ist seit langem kein Geheimtipp mehr. Mit seiner Landschaft und Kultur begeistert die Küstenregion zurecht jährlich mehrere Millionen Touristen. Gleichermaßen beliebt und folglich nicht unbekannt, ist entsprechend der Campingurlaub mit dem Wohnmobil. In Frankreich ist die Camping-Infrastruktur zwar sehr gut und umfangreich. Nichtsdestotrotz kann es vorkommen, dass einige Stellplätze, vor allem an beliebten Stränden und den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, ausgebucht sind. Aus diesem Grund empfehlen wir vor Urlaubsbeginn die Route durch die Regionen grob zu planen und einige Campingplätze im Voraus zu reservieren. Auf diese Weise sichern Sie sich nicht nur einen Stellplatz. Dank der Vorlaufzeit haben Sie oftmals auch eine freie Platzwahl und ergattern idealerweise einen Platz mit Blick auf die Küste und das Meer.

Wichtig zu wissen ist, dass Wild-Camping in Frankreich grundsätzlich nicht verboten ist. Es gibt jedoch zahlreiche Regelungen, die das Wild-Camping einschränken und die Campingplatz und Stellplatz-Suche in der freien Natur erschweren.

Wild-Camping ist an folgenden Orten untersagt:

  • in Naturschutzgebieten
  • am Meer
  • innerhalb von 500 m Nähe einer Sehenswürdigkeit oder eines Denkmals
  • auf öffentlichen Straßen
  • auf Privatgrundstücken
  • in Gemeinden, die generell Wildcamping verbieten

Unser Tipp: In Frankreich gibt es die noch recht unbekannten „Camping Municial„. Dies sind kommunale Campingplätze, welche von der zuständigen Gemeinde betrieben werden. Die Stellplätze sind im Vergleich zu klassischen Campingplätzen oftmals einfach gestaltet und nur mit Sanitäreinrichtungen, Strom und Entsorgungsstationen ausgestattet. Die Plätze begeistern dafür mit einer tollen Lage umgeben von der Natur und liegen oft am Meer oder im Wald. Im Durchschnitt kostet ein Camping Municial Stellplatz zwischen 10 € und 20 €, abhängig von der Saison. Wer also auf „Luxus“ verzichten kann und dafür die Natur genießen möchte, ist auf diesen Campingplätzen sehr gut aufgehoben.

Fazit

Wer ein breit gefächertes Angebot an Aktivitäten sucht, wird sich in Frankreich an der Atlantikküste wohlfühlen. Ob riesige Dünen, ursprüngliche Hafenstädtchen oder imposante Architektur – die Atlantikküste Frankreichs ist die reinste Fundgrube im Bezug auf einen abwechslungsreichen Urlaub. Ihr Wohnmobil wartet bereits: Steigen Sie ein und beginnen Sie die unvergessliche Reise entlang malerischer Landschaften und durch beeindruckende Städte.

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